Ausstellungen

Lachstadt

21.08.2017 - 30.09.2017

Zeichnungen von Ulrike Hench & Sabine Sauer

Lachstadt ist eine ausschließlich in der Fantasie der beiden Künstlerinnen existierende Kleinstadt, deren Bewohner von den Sandkastenfreundinnen im Alter von zwölf Jahren mit Filz- und Buntstiften im Originallook der Siebziger erdacht und gezeichnet wurden. Weit über 100 dieser zauberhaften Zeitdokumente sind erhalten geblieben und im Café Hench zu sehen.

Aufbruch

08.07.2017 - 10.07.2017

Die Steinmetzschule und das Café Hench sind eng miteinander verbunden. In früheren Zeiten waren es die Lehrerpersönlichkeiten Erwin Rager (Schulleiter) und Ernst Vollmer (Schriftlehrer), die im Café ein- und ausgegangen sind. Heute besteht der Kontakt etwa durch die Teilnahme von Bernhard Hench in der Jury des Gestaltungswettbewerbs der Steinmetzschule oder durch sporadisch stattfindende Ausstellungen im Café. So knüpft auch diese Ausstellung im Rahmen der Kulturtage an die Tradition an.
Die von den Steinmetz-MeisterschülerInnen in Stein gehauenen Sehenswürdigkeiten Aschaffenburgs repräsentieren symbolisch die Stadt. Sie dokumentieren das Bekannte und Gewohnte. Es sind Bauwerke, an denen man vorbei läuft, ohne sie noch bewusst wahrzunehmen. Die Umsetzung in Stein soll den Blick wieder öffnen und zum Nachdenken anregen. Manches muss wieder neu entdeckt werden, weil der Ausschnitt ungewohnt ist. Gleichzeitig öffnet sich aber auch eine Mauer, die den Blick freigibt auf Neues und Unbekanntes. Begeben Sie sich mit auf die Entdeckungsreise.

im Hof des Café Hench
Badergasse 12, Aschaffenburg

Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr. von 13–15 Uhr  | Museumsnacht am 8.7. ab 19 Uhr

Eintritt: frei |  Museumsnacht am 8.7. nur mit MN-Ticket | VVK-Stellen 

Lasse-Marc Riek - Malerei - und - Konrad Franz - Skulpturen

25.06.2017 - 17.08.2017

Konrad Franz und Lasse-Marc Riek zeigen einen Dialog zwischen Skulptur und Materialbildern!

Der 1954 geborene Bildhauer Konrad Franz arbeitet seit seiner Ausbildung an der Bildhauerschule in Michelstadt, als freischaffender Künstler in Hausen/Spessart und Aschaffenburg.

http://www.konrad-franz-bildhauer.de

Der 1975 geborene Maler Lasse-Marc Riek verarbeitet in seinen Materialbildern zum größten Teil Naturmaterialien wie zb. Sand, Lehmerde, Gips, Asche und Zimt. Zeit spielt in seinen Arbeiten eine große Rolle. Das Werden und Vergehen in unserer Natur findet sich im Schaffensprozess wieder.

http://lasse-marc-riek.de/_org/finearts/malerei2003.2004.html#2101

zur Eröffnung am Sonntag, 25. Juni, 20:00 Uhr:

Musikalische Begleitung durch Monika Thiery am Piano

Ort: Im Café Hench, Sandgasse 15, 63739 Aschaffenburg

Grenzwasser

07.05.2017 - 24.06.2017

Zur Eröffnung wird der aschaffenburger Künstler Roland Wolf sprechen. musikalisch wird der Abend umrahmt von dem renommierten Duo Eric Plandé und Bob Degen.
Die Musik des Duos PLANDE-DEGEN ist im "Modern Jazz" zu Hause, ein feiner, akustischer Stil mit free-jazzigen Einschlägen (Persönliche Kompositionen von Eric Plandé, Bob Degen, Joachim Kühn, Dave Liebman und Jean-Paul Celea). Langsame oder schnelle Themen, mal eckig, mal mehr linear komponiert; freie, luftige Improvisationen, entführen uns in Stimmungen von beruhigender Gelassenheit bis zu äußerster Spannung. Ein lichthelles Universum meditativer Poesie.

Grenzwasser
Eine Ausstellung mit Videoprojektionen und bemalten Buchobjekten 2014-2017, von Ahmad Rafi.

Rafi selbst schreibt dazu:
Die Ausstellung wurde im Rahmen des Kulturprogramms im Cafe Hench konzipiert.
In diesem Rahmen werden zwei gegensätzliche Zyklen nebeneinander präsentiert.
Die Videoinstallation und schwarz-weiß Gemälde im ersten Zyklus basieren auf Aufnahmen, die ich in meiner Reise 2014 an der Küste von Lampedusa gemacht habe. Die fantastische Wasserlandschaften und die Insel als Sinnbild für Utopie ist das Thema der 14teiligen Buchinstallation.
Die 2017 in Öl bemalten Buchobjekte im zweiten Zyklus stellen Flusslandschaften des Main dar, die sich direkt vor meinem Atelierfenster befinden. Diese Flussbilder in vier Jahreszeiten thematisieren die Sehnsucht und Utopie und entfalten sich in verschiedenen Situationen und Stimmungen wie Erinnerungen.
Wasser als ästhetisches Element verbindet die Landschaften der Küsste Lampedusas mit Flusslandschaften des Main.
Die unterschiedliche Erfahrungen, die Menschen mit dem Phänomen Wasser machen verändern ihre ästhetische Wahrnehmung.
Wasser fasziniert, beängstigt, grenzt ein und verbindet.

Augenblicke der Bewährung

05.03.2017 - 06.05.2017

Skulpturen und bildnerischen Arbeiten von Matthias Braun und analoge, künstlerische Fotografie von Yasmin Maier

"Die Anishnabeg betrachteten den Menschen als ein Wesen, das wie sein Schöpfer Visionen haben konnte ... Und weil alle Menschen unterschiedlich begabt waren, erhielt jeder eine andere Vision, wie er und niemand sonst Sie verstand"
Johnston, Manitu.

Matthias Braun

geboren 1960 in Aschaffenburg, seit 1988 freischaffender Künstler. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht zweifelsfrei der Mensch. Nackt, ohne gesellschaftlichen, politischen, oder wirtschaftlichen Hintergrund. Vielmehr interessieren ihn seine Instinkte, Triebe und sein Wesen. Braun zeigt Skulpturen in Bronze und Gips und bildnerische Arbeiten 

Yasmin Maier

1957 geboren in Aschaffenburg
1980-85 Studium an der „Fachhochschule für Kommunikation, Darmstadt“
Feb.1985 Diplom
seit 1985 freischaffende Künstlerin in Aschaffenburg

Neben ihrem neuesten Projekt, der analogen, künstlerischen Fotografie sind auch zwei ihrer „fellowshipmembers“ zu sehen.

über Generationen

23.01.2017 - 02.03.2017

Die Ausstellung "über Generationen" zeigt Arbeiten von Elisabeth Papst und ihrem Enkel Fabian Klapproth. Sie beginnt am Montag den 23. Januar 2017 und endet am Donnerstag den 02. März 2017. 

Ort: Café Hench

Café H -Eine Insel

04.12.2016 - 21.01.2017

Am Sonntag, den 4.12. um 19.00 Uhr startet die Ausstellung
"Café H - Eine Insel" mit Arbeiten von Toni Wombacher und Dieter Wolthoff.
Die Eröffnung wird von Jürgen Wüst musikalisch begleitet. 

Uhrzeit: 19.00 Uhr
Eintritt: frei

Sehen und gesehen werden - Afrikabilder von innen und außen

17.10.2016 - 19.11.2016

Ab dem 17.10. sind fünf Künstler der Elfenbeinküste Westafrikas mit ihren Werken zum Thema "Sehen und gesehen werden - Afrikabilder von innen und außen" zu Gast im Café Hench.

Dazu zählen beispielsweise die Fotografen Clic Clac Baby mit seinen schwarz-weiß Portraits einer vergangenen Generation und Laurent Diby, der das heutige tägliche Leben auf dem Land und den Dörfern rund um die Kakaoplantagen des weltgrössten Kakaolieferanten einfängt. 
Außerdem können Sie die postkartengroßen Zeichnungen des weltbekannten, 2014 verstorbenen Zeichners Frédéric Bruly Bouabré als Bestandteil seines Zykluses "Das Wissen der Welt" und die farbkräftigen Bilder der zeitgenössischen Maler Soul2Art und Jean-Baptiste Djeka bewundern.
Ergänzt werden diese Arbeiten durch in Holzschnitten verarbeitete Afrikaimpressionen von Johannes Welter und Fotografien von Joschka Hench.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Stefan Meisel der vielen Aschaffenburgern noch gut in Erinnerung sein dürfte. 

Ausstellende Künstler:

Frédéric Bruly Bouabré, Zeichner, *1923 +2014
Clic Clac Baby, Fotograf, *1932
Laurent Diby, Fotograf, *1976
Soul2Art, Maler, *1983
Jean-Baptiste Djeka, *1981
Johannes Welter, 1938
Joschka Hench, *1985

Ernst Vollmer und Bruno Supernok

01.09.2016 - 01.10.2016

Ausstellung zweier Aschaffenburger Künstler-Persönlichkeiten

Ernst Vollmer gehörte zu den bedeutendsten Schriftkünstlern im deutschen Raum. 1925 in Aschaffenburg geboren, studierte er nach dem Krieg an der Werkkunstschule Darmstadt. In der eigenen künstlerischen Arbeit verstand es Vollmer die Schrift nicht nur als Schönschrift zu schreiben, sondern mit seinen Schriften den dargestellten Text für den Leser bildnerisch sichtbar zu machen. Franz Bruno Supernok wurde 1923 in Oberschlesien geboren. Er war Gründungsmitglied der Künstlergruppe Spessart und trat später in den Berufsverband Bildender Künstler in Nürnberg ein. Studienreisen nach Italien und Holland setzten neue Akzente in seiner Malerei. 1965 erhielt er einen Lehrauftrag an der Aschaffenburger Meisterschule für Steinmetze und Steinbildhauer und übte diesen bis zu seinem viel zu frühen Tod 1971 aus.

ÖZ: Mo.–Fr. 7.30–18.30 Uhr, Sa. 7–17 Uhr, So. 14–18 Uhr
Eintritt: frei

Helmut J. Gehrig & Hermann Konrad

27.06.2016 - 20.08.2016

"Na und"

Nachdem Hermann Konrad im Betreuungs- und Pflegezeitraum nach etwas suchte, das über die Gartenzeit und das Zeitunglesen (Setzkastenspiele) seine volle Aufmerksamkeit fordern würde, zeichnete sein Sohn, der Aschaffenburger Künstler Stefan Konrad, mit Hilfe eines Glases variable Strukturfelder vor. Mit Buntstiften wurden nun völlig selbstständig Gestaltungen angegangen, die Vater und Sohn gemeinsam durchsahen, aufhängten, aufbewahrten und dem Facharzt während der Behandlung vorlegten, sodass eine Sammlung von 315 Blättern vom 3. November 2012 bis 19. November 2014 entstand.

ÖZ: Mo.–Fr. 7.30–18.30 Uhr, Sa. 7–17 Uhr, So. 14–18 Uhr
Eintritt: frei

Stilblüten

Hot Club of Cuba - Gypsy Swing meets Cuban Grooves

Es ist Samstagnachmittag in Havanna, die angenehm warme Luft duftet nach Melasse und Minze, pulsierende Rhythmen laden zum Tanzen ein... Wie würde es klingen, wenn die Gitarrenlegende Django Reinhardt einst in Cubas Metropole zu einer Gypsy-Latin-Session eingeladen hätte? Die Vorstellung einer Verschmelzung dieser beiden Musikstile war für die Musiker des „Hot Club of Cuba“ inspirierend und verlockend. Uli Kratz (Gitarre), Martin Beigel (Gitarre) und Claudia Jäger (Bass) fühlen sich in beiden Kulturen heimisch und verbinden an ihren Saiteninstrumenten glanzvoll die Lässigkeit des Swing mit flüssigen Montuno-Grooves. Juan Bauste Granda (Conga), geboren in Santiago de Cuba, spielte viele Jahre im Conjunto Folklórico de Oriente und verleiht dem „Hot Club of Cuba“ die authentisch kubanische Note. Gleich mit dem ersten Ton zieht das Quartett sein Publikum mit eingängigen melodischen Linien, außergewöhnlichen Arrangements und ansteckenden Grooves in seinen Bann - unplugged, mit zwei Gitarren, Bass und Percussion. Dazu noch ein Mojito und Havanna ist gleich um die Ecke!

Uhrzeit: 20.00
Eintritt: 12 Euro

Kaffeehausmusik

Jeden 1. Mittwoch im Monat - Franco Latragna
Jeden 3. Mittwoch im Monat - Pino Supertino

Franco Latragna

Der gebürtige Italiener, Franco Latragna, lebt seit über 40 Jahren in Deutschland und betreibt seit vielen Jahren eine eigene Galerie. Neben der Malerei gilt Francos Leidenschaft aber ausdrücklich der Musik, wobei lateinamerikanische Rhythmen und Klänge seines Heimatlandes im Vordergrund stehen.

Pino Guitar Music

Pino Guitar Music - ist eine Reise in eine Gitarrenlandschaft, die den Zuhörer in einer verzauberte Welt versetzt. Mal sanfte und eingängige Gitarrenmelodien, mal klanglich kunstvoll, mal mitreisend und mal einfach nur unterhaltsam. Das ist Pino Solo.

frankl&horn mit "überWintern"

"ÜberWintern " nennt sich ein abendliches Konzert mit Reinhard Frankl (Aschaffenburg) und Rüdiger Horn (Großheubach) im Café Hench in Aschaffenburg. Die beiden Sänger und Gitarristen werden - wie schon in Jahren zuvor - ein vielfältiges Programm im stimmungsvollen Café in der Sandgasse präsentieren.

Uhrzeit: 20.00 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Der Erlös des musikalischen Abends geht komplett an fair childhood - Bildung statt Kinderarbeit, eine Stiftung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

"Spät lesen!" mit Carsten Pollnick und Sieglinde Hench

In Aschaffenburg ist eine neue Veranstaltungsreihe gestartet: "Spät lesen!" mit Carsten Pollnick und verschiedenen Gastlesern, die Lesungen zu den unterschiedlichsten Dichtern, Schriftstellern, Literaten oder speziellen Themen halten

Am 24.11. findet "Spät lesen!" mit Carsten Pollnick und Sieglinde Hench statt!
Thema der Veranstaltung ist Wolfgang Borchert.

Veranstaltungsort: Salon, Herstallstraße 20
(im 5.Stock über s.oliver, Aufzug vorhanden), 63739 Aschaffenburg
Eintritt: erfolgt über Hutkasse
Platzreservierung (erforderlich): 06021-9201806

Duo Zaruk

Einer der jüngsten Triebe der kreativen Madrider Musikszene ist das Duo Zaruk, bestehend aus der Cellistin Iris Azquinezer und dem seit zehn Jahren in Spanien lebenden, deutschen Gitarristen Rainer Seiferth.

In ihrem Repertoire widmet sich Zaruk ganz der Musik der sefardischen Juden, die Ende des 15. Jahrhunderts aus Spanien vertrieben wurden und sich in verschiedenen Regionen des Mittelmeerraumes ansiedelten.

Ihre Lieder sind eingefärbt von den Klängen dieser Gegenden und es ist immer ein Hauch von Wehmut in ihnen zu spüren über die verlorene spanische Heimat, Sefarad. Da diese Melodien oft ohne Begleitung gesungen wurden und die sefardische Tradition keine typischen Instrumente hervorgebracht hat, lassen sie bei der Interpretation viel Spielraum zu. In Zaruk's Arrangements finden Klassik, Jazz und traditionelle Musik, Komponiertes und Improvisiertes, Minimalismus und Virtuosität gemeinsame Wege und erschaffen dabei Bilder von großer Ausdruckskraft und Farbentiefe.

Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Detmold zog Iris Azquinezer 2012 in ihre spanische Heimat zurück, wo bald darauf ihre erste Cello-Solo-CD "Azul y Jade" veröffentlicht wurde, die sowohl zwei der Suiten Johann Sebastian Bachs als auch eigene Kompositionen enthält. Das gewagte Konzept fand großen Anklang in der spanischen Fachpresse und es folgten zahlreiche Solokonzerte in denen sich Iris Azquinezer als reife, facettenreiche und hochsensible Interpretin behauptete. Auch als Begleiterin von Liedermachern und Interpretin klassischer spanischer Musik ist sie immer wieder zu hören. Iris Azquinezer stammt aus einer jüdischen Familie, und sefardische Lieder wurden ihr schon als Kind zum Einschlafen vorgesungen. Einige dieser Melodien finden sich wieder im Repertoire von Zaruk.
www.irisazquinezer.com

Rainer Seiferth ist auch musikalisch ein Nomade – der studierte klassische Gitarrist ist seit Jahren in Jazz-, Alter Musik-, Weltmusik und Folk-Ensembles zu hören. Neben seinem eigenen Trio Solano ist er Gitarrist der toledanischen Nyckelharpa-Spielerin und Sängerin Ana Alcaide, mit der er regelmäßig in Deutschland und weltweit auf Tour ist. In Spanien hat er zwei CDs unter eigenem Namen veröffentlicht. Seiferth spielt neben der klassischen Gitarre auch Vihuela, Barockgitarre und Cittern.
www.rainerseiferth.de

Hier einige Vorabaufnahmen 
https://soundcloud.com/user-258567444-549021404/sets/zaruk-hagada/s-bdkbn
Video https://vimeo.com/153634183


Das erste mal wird dieses ganz besondere Programm am Donnerstag, den 17. November im Café Hench in Aschaffenburg, Sandgasse 15, zu hören sein

Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 12 Euro
Platzreservierung wird empfohlen und geht telefonisch über 06021-9201806

"Strandvilla Jadran" - Klänge aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina

Dalmatien, Istrien, Slawonien, Bosnien und Herzegowina, das sind die Gebiete, aus denen die Formation "Strandvilla Jadran" um Christina Leban besondere Lieder ausgewählt hat, um sie zu viert neu zu interpretieren. 

So vielfältig die Natur am Eingang zum Balkan auch ist, so vielfältig ist auch die dortige Kultur. Durch die besondere Lage und eine bewegte Geschichte sind in vielen Lebensbereichen osmanische, bosnische, ungarische und italienische Einflüsse anzutreffen, besonders auch in der Musik.

Christine Leban, deren Wurzeln in Kroatien liegen, hat das „Strandvilla-Jadran“ Programm zusammengestellt, für sie eine Liebeserklärung an die Musik ihrer Heimat. Da sie mit kroatischen und bosnischen Klängen aufgewachsen ist, hört man die besondere Hingabe in ihrer Stimme, wenn sie Lieder in ihrer Muttersprache singt. Sie wird zu jedem Lied ein wenig Information über die Herkunft geben, so dass die Inhalte für jeden nachvollziehbar und verständlich sind.

Begleitet und unterstützt wird Christine von drei guten Freunden und Mitmusikern, die sich mit ihr auf ganz besondere Weise in die Balkan-Kultur einfühlen: Mirjam (Frau) Krausert an der Querflöte, die auch in einigen Stücken gesanglich unterstützt, Chris Barrett (Pookah) an der Gitarre und Gesang und Michael Hauck am Kontrabass geben den Balkanklängen eine ganz besondere Atmosphäre.

Das erste Mal wird dieses ganz besondere Programm am Freitag, den 11. November im Café Hench in Aschaffenburg, Sandgasse 15, zu hören sein.

Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 12 Euro (ermäßigt 9 Euro)
Platzreservierung wird empfohlen und geht telefonisch über 06021-9201806

Blue Project

das ist grooviger Jazz, angereichert mit der Kraft von Latin, Blues und Funk.

Aus der Vielfalt der musikalischen Einflüsse von modernem Swing, Balladen und Samba bis hin zu Latin-Jazz und Funky Music entwickelt blue project seinen eigenen Sound. Improvisatorische Freiheit und Kreativität sowie eine stark besetzte Rhythmussektion lassen aus Standards und eigenen Stücken groovigen Jazz entstehen.

Aufgrund der Instrumentierung - Saxophon, Marimbaphon, Schlagzeug, Percussion und Bass - ist unser Programm von interessanten und ungewöhnlichen Klangbildern und -farben bestimmt. Dazu kommen Spielfreude und rhythmusbetonte Spielweise die den Zuhörer/innen sichtlich Spaß bringen.

Blue Project sind: 
Martin Hofrichter: Tenor-, Altsaxophon 
Ludwig Seelinger: Drums 
Joachim Drevenstedt: Bass 
Michael Stroh: Marimbaphon, Percussion

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 12 Euro (ermäßigt 9 Euro)
Platzreservierung: 06021-9201806

Starke Stimmen – starke Texte.

Ein Abend mit den Aschaffenburger Liedermacherinnen Marie Schwind & Maren Sequens

Marie Schwinds Texte sind mal nachdenklich, mal verträumt oder verspielt. Doch eines steht immer im Mittelpunkt: Ihre vielseitige Stimme, die mal weich und klar, mal anrüchig klingt und mit der sie den Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht zaubert oder Tränen in die Augen treibt. In Maren Sequens’ (alias „Glatte Locke“) deutschsprachigen, Chanson artigen Liedern geht es um (Hass-)Liebe, Umweltverbrecher und ernüchternde Urlaubsparadiese. Charmant plaudernd erzählt sie wie es zu den „Chansongs“ kam und warum es manchmal notwendig ist, ordentlich „zurückzuschlagern“.

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Kartenreservierung: (0 60 21) 9 20 1806

www.marieschwind.de
www.glattelocke.de

Annett Kuhr

Singer/Songwriterin

Die Liedermacherin skizziert Menschen vom Clochard bis hin zum Kleinstadtguru. Dabei begleitet sie sich auf ihrer Gitarre, wechselt von Walzer zu Tango oder Bossa, nimmt Anleihen bei Folk und Jazz und formt daraus ihren eigenen, unverwechselbaren Stil – dieser ist schnörkellos und verlässt sich einzig auf das Zusammenspiel von Sprache mit Stimmklang. So entsteht eine faszinierende, federleicht berührende Atmosphäre, die geprägt ist von Wärme, einer Spur Melancholie und leisem, hintergründigem Humor.

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 12 Euro
Kartenreservierung: (0 60 21) 9 20 1806

www.annettkuhr.de

Canzonetta Tedesca

Zeitlose Lieder mit der Klangfärbung des Mittelalters

Beflügelt von der Idee, mittelalterliche Lyrik heutigem Publikum zugänglich zu machen, gründete sich dieses Ensem- ble. Nicht nur die Minnelyrik oder die geistlichen Gesänge waren Gegen- stand der musikalischen Dichtung des Mittelalters. Auch das Alltägliche, Gro- teske und Brutale fand Eingang in die Literatur. Das Quartett hat die Texte ins Neuhochdeutsche nachgedichtet. Der Gesang wird auf mittelalterlichen Instrumenten wie Fidel, Drehleier, Dudelsack, Laute und Schalmei beglei- tet. Aber auch moderner anmutendes Instrumentarium wie Bassgeige und Klarinette werden eingesetzt.

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Kartenreservierung: (0 60 21) 9 20 1806