Ausstellungen

Porträts von Elisabeth Dering

01.05.2016 - 25.06.2016

Dieses Jahr wäre Elisabeth Dering 95 Jahre alt geworden.

Neben ihrer eigenen Maltätigkeit ist es Elisabeth Dering besonders wichtig, das Wissen weiter zu vermitteln und auch auszutauschen. Deshalb eröffnete sie in den sechziger Jahren die „Galerie Dering“ in der Dalbergstraße in der Aschaffenburger Altstadt. Sie wurde zu einem Treffpunkt für Liebhaber von Kunst, Musik und Literatur. Dering hatte mit ihren Gemälden in meist kräftigen Farben zahlreiche Ausstellungen, allein oder zusammen mit ihren Freunden und ansässigen Kunstkollegen. Ihre Werke befinden sich in öffentlichem (Neue Staatsgalerie München, Museen der Stadt Aschaffenburg) und in privatem Besitz. Ihr Grab befindet sich auf dem Aschaffenburger Altstadtfriedhof.

Leo Verstoep & Toos van Veenendaal-Verstoep

14.03.2016 - 28.04.2016

Leo Verstoep (1922–1998 Gouda, NL) schuf hauptsächlich Landschaften in Aquarell und Öl. Er erlernte die Grundsätze des Zeichnens sowie Malens von einem Onkel und gründete 1972 selbst einen Malverein in seinem Geburts- und Wohnort Gouda. Toos van Veenendaal-Verstoep (*1949 Gouda, NL) zeigt ihre Vielfältigkeit in Aquarell, Acryl- und Ölfarben mit Landschaften, Abstraktem und Porträts. Sie wurde und ist Mitglied im – von ihrem Vater gegründeten – Malverein. Unter anderem besuchte sie eine Meister- klasse bei Carla Rodenberg, die das Staatsporträt der ehemaligen Königin Beatrix anfertigte.

Eröffnung: Sonntag, 13. März 2016, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Mo. - Fr., 7.30 - 18.30 Uhr, Sa. 7 - 17 Uhr, So. 14 - 18 Uhr

Der Weck ist das Ziel

25.01.2016 - 11.03.2016

Ausstellung von Steffi Guse und Ralf Edelmann

Unter dem etwas phantasielosen Titel „Weck" erwartet uns eine Unterhaltungsausstellung zweier ehemaliger Aschaffenburger, die seit nunmehr 12 Jahren im Ausland leben.
Stephanie Guse und Ralf Edelmann beschäftigen sich in den gezeigten Arbeiten mit Thesen und Aspekten der modernen Weckwerfgesellschaft als Zeitphänomen und Raster. Dabei bedienen sie sich konventioneller Medien wie geschmäcklerischer Malerei und Skulptur ebenso, wie der Installation, die mitunter etwas armselig daher kommt, da aus Kostengründen auf Resteverwertung zurückgegriffen wurde.
Ganz in der Tradition bedeutender Künstlerfamilien wie beispielsweise der Kelly Family oder der Familie Hunger, werden auch Elaborate der beiden Sprößlinge Otto (4) und Sissi (8) gezeigt, die mitunter an Witz und Qualität ihre Eltern übertreffen.

Freilich bleibt die alles entscheidende Frage nach dem rechten Weck zum Ziel unbeantwortet und lässt den Besucher somit fadisiert und schimmerlos zurück.

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und der Tatort hält auch nicht mehr, was er verspricht, aber wer Weckkucken möchte, kann dies gerne am 24.1., ab 19 Uhr im Cafe Hench tun. Musikalisch gibt es ebenfalls etwas zum Weckhören. Und überhaupt: es gibt immer einen Weck.

"... Die Neue ..."

16.11.2015 - 23.01.2016

Der in Aschaffenburg geborene Karlsteiner Künstler Martin Stein ist dem hiesigen Kunstpublikum bisher eher als Bildhauer bekannt.
Als Teilnehmer des Aschaffenburger Bildhauer-Symposions schuf er das Skulpturenpaar „Gruß der Schiffer“ aus Sanstein und Basaltlava, das die Stadt Aschaffenburg später ankaufte und am Floßhafen aufstellen ließ.

Dass die Malerei, neben der Bildhauerei, in seinem Schaffen, einen ebenbürtigen Platz einnimmt, dürfte weniger bekannt sein. Sein malerisches Werk ist bestimmt von gegenständlichen Formen und starken Farben. Ohne zum ursprünglichen Kreis der so genannten „Neuen Wilden“ je gehört zu haben, kann man ihn ohne weiteres als solchen oder als Neoimpressionisten bezeichnen. Sein Duktus ist heftig und schwungvoll, sein Umgang mit Farben sicher und bestechend. Mit furioser Gestik und leuchtenden Farben fabuliert er auf der Leinwand. Mit Witz und Poesie, Lust und Lebensfreude ziehen seine Bilder den Betrachter in ihren Bann.

Strukturen und Texturen

28.09.2015 - 14.11.2015

Arbeiten von Jutta von Stralendorff und Sabina Friedrich

Die Eröffnung findet am 28. September mit mit musikalischer Begleitung durch wunderbare Klavierimprovisationen von Monika Thiery statt.

Begegnung

10.08.2015 - 24.09.2015

Ausstellung von Arno Gollwitzer und Ralf Erben.

Ralf Erben, in Stuttgart geboren, hat nach seiner Ausbildung zum Steinmetzen und Bildhauer, diversen Auftragsarbeiten im In- und Ausland und einer Weiterbildung an der Meisterschule in Aschaffenburg, eine Steinmetzwerkstatt in Stuttgart übernommen und ist seit 2008 an der städt. Fachschule für Steinmetzen und Steinbildhauer in Aschaffenburg tätig. Einige seiner Arbeiten können in Aschaffenburg und Umgebung betrachtet werden, wie die Gedenkstelle für den Grafen von Ingelheim am Schloss Mespelbrunn oder das Flößerdenkmal am ehemaligen Triftdamm bei Waldaschaff.

Ralf Erben ist in Aschaffenburg geboren. Neugierig und unerschrocken spielen Grenzen für ihn kaum eine Rolle. Als leidenschaftlicher Vielsucher, mehr Sammler als Jäger, lebt er seit Jahren als Forscher und Entdecker um und in Aschaffenburg und stöbert mit traumwandlerischer Treffsicherheit brauchbare Banalitäten auf. Ton, Steine, Scherben – von Feld, Wald und Wiese, von Hinterhof, Baugrube und Schrottplatz vom Hafen und vom Straßenrand – von jedem denkbaren Fleck trägt dieser Allesfinder seine Rohmaterialien zusammen. Dann wird der Finder zum Füger und verbindet weggeworfene Abfälle zu umwerfenden Einfällen.

Figuren - Bilder und Skulpturen

28.06.2015 - 08.08.2015

Eine Ausstellung mit Werken von Roswitha Schaab und Stefan Kraft

Die beiden Künstler unterscheiden sich deutlich durch ihre Techniken – Skulptur und Druckgrafik einerseits, Bilder und Collagen andererseits.

Gleichzeitig verbindet sie ein besonderer Blick auf den Menschen: Ihre Figuren sind Zeichen für beladene, suchende, sich verortende Menschen. Und auch dort, wo die Figur nicht ausdrücklich Gegenstand einer Arbeit ist, wie im Stillleben, auf dem leeren Stuhl oder dem nahezu abstrakten Gepäckstapel, ist der Mensch präsent und zentrales Thema.

Eröffnung: 28. Juni 2015 um 19 Uhr

"90/3" - Walter Helm

11.05.2015 - 27.06.2015

Walter Helm wurde 1925 in Mainz geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Mainz, Glattbach und Aschaffenburg, bevor er nach dem Abitur im Alter von 18 Jahren als Soldat in die Normandie geschickt wurde und blutjung die Schrecken des Krieges erfuhr.

Seine Kunst enthält eine Fülle von Botschaften, die geprägt sind von den Schrecken des Krieges. Sie stellt die Frage nach dem Sinn unseres Lebens, indem sie die Verwundungen menschliches Psyche bis hin zur existenziellen Angst in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt.

"90/2" - Wera Schröner

29.03.2015 - 27.04.2015

Eröffnung Sonntag, den 29.03.2015 um 19 Uhr.

Wera Schröner wurde 1925 als zweites von sechs Kindern des Künstlerpaares Elsa-Bertha Fischer-Ginsburg und Heinrich Fischer geboren.

Nach Anfängen in verschiedenen plastischen Techniken entdeckte sie auf den Spuren der Eltern die Malerei. Stil im Sinne von Wiederholung interessiert sie nicht. „Stil kann man nur durch Experimentieren finden“ lautet ihr Credo. Bis heute sucht sie sich immer wieder neue Wege zwischen Gegenständlichkeit und abstrakter Komposition. Die beiden Pole Natur und Stadt sind für sie oft der Ausgangspunkt für Serien.

Ihre Malerei zeigt in ihrer feinen farblichen Nuancierung und der grafischen Abstraktion die produktive Auseinandersetzung Wera Schröners mit der Malerei des 20. Jahrhunderts.

"90/1" - Joachim Schmidt

24.01.2015 - 21.03.2015

Joachim Schmidt gehört zu den Großen der Aschaffenburger Künstlergeneration nach dem Zweiten Weltkrieg. Er hat eine Bildersprache formuliert, die sui generis das Böse und das Gute in der Welt reflektiert.

Am 7. März 2015 wird er 90 Jahre. Aus diesem Anlass hat ihm seine Familie im Galeriecafé Hench eine Retrospektive gewidmet, welche die ganzen Palette seines Könnens auffächert. Zugleich stellt sie ein Künstlerleben dar, welches gewachsen ist aus dem existenziellen Schrei nach Humanität.

So wird diese Ausstellung nicht nur zu einer Hommage an den Künstler. Sie zeigt in berührender Weise auch den Menschen hinter der Kunst. In Acryl und Öl setzt er Form und Farbe opulent in Szene und entlarvt gierige Eitelkeiten und die wüsten Fratzen dämonischer Vernichtung. In der Aquarellmalerei scheint er aufzuatmen. Es macht ihm Freude, auch die leichte Seite des Lebens abzubilden, Landschaften, Blumen und seine Familie, Frau, Kinder, Hunde, und sie mit Herzlichkeit zu umfassen.

In der aggressiven Sprache der Feder aber mit ihren starren Spitzen hat er sein perfektes Ausdrucksmittel gefunden. Wie mit einem Skalpell schneidet er tief hinein in das apokalyptische Grauen der Welt, das ihn zum zerrissenen Visionär werden lässt, Künstler und Mensch, vereint im Mit-Leiden am Leid der Menschen.

Anneliese Euler

Stilblüten

Bilder für die Ohren

Helga Hain-Guardian gestaltet Spache. Ab 18.00 Uhr

Ascheberger Sprüch

Siglinde Hench liest Ascheberger Sprüch hauptsächlich von Gustaf Trockebrodt

Singer/Songwriter Uwe Schatter live im Café Hench

Ist es nicht gut zu wissen, dass es noch Menschen gibt, die den Mut haben, sich mit nichts anderem als mit akustischen Instrumenten, einer markanten Stimme und eigenen Liedern auf die Bühne zu stellen? Uwe Schatter gehört zu diesen Menschen. Gesang und Gitarre